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Posts

Es werden Posts vom März, 2011 angezeigt.

Bisherige Aktivitäten

2005: Verfassen eines Exposés zum Forschungsprojekt Literaturrecherche Entwicklung eines Fragebogens mit Skalen zur „fernöstlichen Selbstregulation“ 2006: Datenerhebung und Überprüfung der Skalen (mit wesentlicher Unterstützung von René Markusch im Kontext einer sportwissenschaftlichen Examensarbeit) Posterpräsentation zum Forschungsprojekt an der Universität Vechta Juni 2006: Elektromyografische Messung & Thermografie-Experiment Am 2. & 16. Juni wurden in Kooperation mit der orthopädischen Praxis von Dr. Olberding & Dr. Schade in Lohne mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern elektromyografische Messungen durchgeführt. Vielen Dank an Frau Lisa Bruns für ihre wertvolle Hilfe! Ebenfalls am 2. & 16. Juni wurden an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven – Standort Oldenburg – von 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmern während einer Konzentrations-Übung Thermografie-Aufnahmen gemacht, die nach einer ersten Sichtung interessante und überraschende Ergebnisse verm...

Fragestellungen & Postulate

Aikido, Taijiquan, Karatedo, Qigong, Kungfu... Worin besteht die Funktionsweise ostasiatischer Bewegungs- und Kampfkünste? Was passiert in Bezug auf Psyche und Physis beim Üben dieser Bewegungsformen? Auf welche Weise hängen geistige und körperliche Prozesse im Kontext fernöstlicher Bewegungsformen zusammen? Diese Fragen basieren auf folgenden Annahmen: A. Bewegungs- und Kampfkünste des ostasiatischen Raumes (Japan, China) können als relativ einheitliches bewegungskulturelles Phänomen betrachtet werden (vgl. Dolin, 1988). B. Aspekte der Theorie fernöstlicher Bewegungspraxis (jap. Kernbegriffe: Do, Ki) können mit „westlichen“ (nach empirischen Erkenntnisregeln) Theorien abgebildet und empirisch bearbeitet werden. Literatur: Dolin, A. (1988). Kempo. Die Kunst des Kampfes. Berlin: Sportverlag.

Zum Blog-Titel

Zugegeben: Der Titel dieser Website führt etwas in die Irre, ist es doch nicht das Tao (in der Pinyin-Umschrift: Dao), welches erforscht werden kann und soll. Das Tao – das Absolute, Unbeschreibbare – ist vage (vgl. Smullyan, 2000, 28); und es entzieht sich der wissenschaftlichen bzw. rationalen Beschreibung. Das Tao ist jedoch erfahrbar. Im ostasiatischen Raum (v. a. Japan, China) wurden bis in die Gegenwart Übungen tradiert, die zu dieser spirituellen Erfahrung des Tao verhelfen können. Solche Übungen sind beispielsweise ostasiatische Bewegungs- und Kampfkünste wie Qigong, Taijiquan, Kungfu, Aikido oder Karatedo. Der Terminus Kempo ist ein Oberbegriff dafür. Literatur: Smullyan, Raymond (2000). Das Tao ist Stille. Frankfurt a. M.: Fischer.